Stockschiessen

Ob auf Asphalt oder Eis, der Sport für alle Generationen.
Suchen Sie einen Sport an der frischen Luft, den Sie das ganze Jahr ausüben können?

    Einen Sport
  • der finanziell machbar ist?
  • den Sie in Ihrer Freizeit auch mit der Familie betreiben können?
  • den Sie in einer Mannschaft (4 Schützen) auch als Leistungssport ausüben können?
  • den Sie in jedem Lebensalter beginnen können?
  • der für ganze Männer mit Anforderungen an Kraft und Ausdauer geeignet ist;
  • der aber auch für Damen mit Zielgenauigkeit und Bewegungsgefühl ideal ist?
    Wollten Sie nicht schon lange etwas tun, um nicht zu rosten ?
    Dann lesen Sie weiter !
    Sind Sie 15 ?
    Dann sollten Sie sich der Jugendabteilung Ihres Stockschützenvereins anschließen. Wir wissen, das Jugendliche wenig Geld haben, aber trotzdem einen vollen Sport betreiben wollen.
    Sind Sie 20 ?
    Sie suchen eine Gemeinschaft von Sportkameraden; Ihr Körper braucht einen Leistungssport bzw. einen Ausgleichssport.
    Sie können sich zum Weit-, Einzel-, oder Mannschaftsstockschützen spezialisieren!
    Sind Sie 30 ?
    In anderen Sportarten gehören Sie schon zu den Alten, weil die Kräfte des Menschen einseitig beansprucht wurden.
    Beim Stockschießen wird der Mensch umfassend und allseitig gefordert :
  • Kraft, Ausdauer und Konzentration
  • Körper, Verstand und Gefühl
  • Deshalb kann man in diesem Alter im Stockschießen Höchstleistungen bringen.
    Sind Sie 40 ?
    Haben Sie vor lauter beruflicher Karriere und familiären Sorgen Ihre Gesundheit vernachlässigt? Es ist höchste Zeit!
    In Deutschland gibt es ca. 1500 Vereine mit ca. 80000 Aktiven!
    Sind Sie 50 ?
    Dann sind Sie als Anfänger noch lange nicht alt, dann können Sie in wohl-dosiertem Training und in Turnieren volle Befriedigung finden.
    Sind Sie 60 ?
    Dann sollten Sie sich für den Ruhestand langsam eine Freizeitbeschäftigung suchen!
    Sind Sie 70 ?
    Dann finden Sie beim Stockschießen Gleichaltrige, die regelmäßig den Stock schwingen und anschließend gemütlich eine Spiel klopfen.
    Im Verein für den Stocksport finden Sie eine familiäre Atmosphäre vor, weil Menschen aller Altersstufen, männlich und weiblich, Jugendliche, Freizeitsportler und Leistungssportler, Mannschaftsschützen und Individualisten hier eine echte Gemeinschaft bilden. Keine Angst, es wird nicht nur Stock geschossen oder nur gefachsimpelt!
    Sagen Sie nie: Ich bin zu alt, das lerne ich nie! Nehmen Sie unverbindlich und kostenlos Kontakte auf. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.
Der Eisstocksport

Ein paar persönliche Gedanken

Liebe Sportkameraden und Besucher,
viel wurde schon über den Stocksport geschrieben. Die Regeln, Gründe warum dieser Sport so toll ist (s.Allgemein), wo man ihn überall betreiben kann (Vereine, Urlaub, Dorfmeisterschaften,usw.), im Winter und im Sommer.
Hier möchte ich ein paar Gedanken niederschreiben warum mir dieser Sport so gefällt und sie vielleicht ein bisschen zum Nachdenken zu bringen, denn Erfolg ist nicht alles.

Ich bin 47 Jahre jung, betreibe den Stocksport seit 28 Jahren und war schon in vier Vereinen Mitglied. Manche wechseln Vereine um sportlich höher zu schießen, ich habe nicht nur aus sportlichen Gründen gewechselt sondern hauptsächlich aus privaten Gründen (Umzug).

Manchmal Frage ich mich, was ist mir an diesem Sport so wichtig und was macht ihn für mich so besonders?
Immer wieder höre ich auf Turnieren andere Sportkameraden sagen: „Schon wieder ein Tag kaputt, ich hätte eigentlich was besseres zu tun“. Oder andere ärgern sich derart über einen Fehlschuss oder eine falsche Taktik, das sie Ihre Mannschaftskameraden richtig angiften.
Ich höre auch manchmal, ich musste ja mitfahren. Wir sind so wenige im Verein das die anderen sonst nicht hätten fahren können. Warum nicht einfach mal drei gerade sein lassen, und den Tag mit meinen Kameraden genießen. Für mich gibt es nicht´s schöneres als ein strahlendes Gesicht, wenn ein nicht so guter Stockschütze/innen durch die gute und aufbauende Stimmung in der Mannschaft über sich hinauswächst.
Vielleicht passt auch die Chemie einfach nicht, dann sollte man einen Schnitt machen, auch wenn es schwer fällt. Ich habe auch einen Verein verlassen und einen Neuanfang gestartet. Es war eine sehr erfolgreiche Zeit, habe aber bis heute diesen Schritt nicht bereut, obwohl der neue Verein sportlich in einer wesentlich niedrigeren Klasse spielt.

An einem Wochenende im April war ich auf zwei Turnieren. Am Samstag ein Herrenturnier bei strahlendem Sonnenschein, mit vier sehr guten Stockschützen, aber einer katastrophalen sportlichen Leistung. Hätte ich mich etwa über die vielen Fehler aufregen sollen? Nein! Oder das dieser schöne Tag vergeudet ist. Was hätte es gebracht? Nichts, außer schlechter Laune.
Ich will gar nicht abstreiten, das mir der sportliche Erfolg nicht wichtig ist. Aber würden Sie sich wohlfühlen wenn Ihnen jeder Fehler vorgeworfen wird, wahrscheinlich nein. Ebenso sollte man sich nicht selber fertig machen wenn es mal nicht so gut läuft. Geniest doch einfach mal den Tag, ich habe es jedenfalls getan, weil ich Ihn mit Freunden verbringen konnte.
Das zweite Turnier am Sonntag; Ein Mixed, mit zwei Damen vom Potential her nicht so stark, aber menschlich total in Ordnung. In der Früh dachte ich noch: Hoffentlich kommt der angesagte Regen erst später. Aber nein, pünktlich zum Turnierbeginn schüttelte Frau Holle ihre Betten aus, es schneite. Zudem legte auch noch eine unserer Damen einen rabenschwarzen Start hin, ich dachte nur das kann ja lustig werden.
Trotz aller Widrigkeiten konnten wir anderen unser Leistungspotenzial abrufen. Mit viel gutem zureden und Hilfe bei der Materialsuche konnte nach einer Ewigkeit auch unserer Sportkameradin geholfen werden ihre Leistung zu verbessern.
Das Besondere an diesem Tag war, trotz des miserablen Wetter´s und einer am Anfang schwächelnden Sportkameradin, hatten wir eine grandiose Stimmung in der wir stellenweise Tränen gelacht haben. Am Ende erreichten wir sogar noch einen hervorragenden zweiten Platz. Es hat einfach nur Spaß gemacht.
Immer wieder merke ich auch, wie manche Männer ihren Kameraden/innen (besonders den Weiblichen) vorschreiben was sie zu tun haben. Viele Stockschützen/innen haben einfach gar nicht das Gefühl für die Situation bzw. das Verständnis ein Spiel zu lesen oder eine Kehre weiter zu denken. Sie haben es nie gelernt, weil sie ständig gesagt bekommen was sie tun haben. Also woher sollen sie es können. Es bringt wesentlich mehr diese Spieler/innen ruhig und verständlich zu lenken, als sie permanent zusammen zu stauchen.
Versucht es mal, es ist ein wesentlich entspannteres Stockschießen.
Immer wieder stelle ich fest das sich Stockschützen über Ihre eigene Leistung ärgern. Jeder erwischt mal einen schlechten Tag. Gut, dann akzeptiere ich das eben und versuche das beste daraus zu machen.
Wenn die schlechte Leistung aber über einen längeren Zeitraum anhält, dann sollte man sich schon ein paar Gedanken machen. Wenn ich es nur als Hobby sehe und den Sport wegen der Kameradschaft betreibe, warum dann aufregen.
Wenn ich Ihn aber als Sport sehe und ich Leistung bringen will, warum dann nicht mal im Training was ausprobieren. Nicht immer nur Spielchen machen, sondern dann gehe ich halt mal mit ein paar extra Stöcken auf eine separate Bahn und experimentiere ein wenig. Oder Frage einen Sportkameraden ob er mir mal helfen kann.
Wenn sich keiner findet oder weil der Verein neu gegründet wurde und alle Mitglieder auch Neulinge sind, dann fragt doch mal bei einem anderen Verein nach. Es wird sich sicherlich jemand finden.
Ich hatte das Glück das mit mir jemand trainiert hat, fragen kostet nichts.

Ich wünsche allen weiterhin viel Spaß beim Stockschiessen, Euer Andreas.